regelmäßig – informativ - bürgernah

Editorales:

Liebe Mönchberger/-innen, liebe Schmachtenberger/-innen,

Sie halten heute druckfrisch die erste Ausgabe des BürgerBriefMönchberg“ in Ihren Händen. Wir freuen uns sehr, Sie künftig regelmäßig über die aktuellsten Themen des Bürgerblock Mönchberg e.V.,  sowie über Interessantes aus unserer Marktgemeinde zu informieren.

Alle Mönchberger und Schmachtenberger Haushalte erhalten künftig den BürgerBriefMönchberg“ kostenlos 3x jährlich. Selbstverständlich steht Ihnen dieser auch auf unserer Homepage zum Download und Lesen bereit. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen! 
 

Geschichtliches:

„Die Entstehung des Bürgerblock Mönchberg e.V.“  Teil I

(von Rudolf Heinrich)

Die Wählergruppe Bürgerblock Mönchberg e.V. (BBM) wurde vor gut zehn Jahren gegründet. Doch der Name Bürgerblock hat im Markt Mönchberg eine lange Tradition von nahezu 60 Jahren.

Nach dem letzten Weltkrieg fanden im Januar 1946 die ersten Kommunalwahlen (Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen) statt. Und bereits im April 1948 waren die nächsten Wahlen. 1952 tauchte erstmals die Bezeichnung „Bürgerblock“ für einen der zwei eingereichten Wahlvorschläge auf.

Bis 1960 dauerte eine Wahlperiode  vier Jahre, danach wurde sie auf sechs Jahre verlängert. Bei den Wahlen 1952, 1956, 1960 und 1966 wurden jeweils zwei Listen eingereicht, die eine war der „Bürgerblock“, die andere nannte sich „Freie Wählergemeinschaft“. 1972 gab es nur einen Wahlvorschlag, ebenso 1978, obgleich die bis dahin selbstständige Gemeinde Schmachtenberg  aufgrund der Gebiets- und Gemeindereform nach Mönchberg eingegliedert worden war. Die eine Liste war der „Bürgerblock“. Auf ihr waren auch Kandidaten aus Schmachtenberg aufgeführt. Durch geschicktes Wählen konnten die Schmachtenberger zwei Sitze im Gemeindeparlament erreichen.

Bei den Kommunalwahlen 1984 wurden zwei Listen eingereicht, der „Bürgerblock“ und die Liste der „Wählergemeinschaft Schmachtenberg“ (WGS). Die WGS brachte seitdem zu jeder Gemeinderatswahl ihren Wahlvorschlag und wählten immer zwei Kandidaten in den Marktgemeinderat.

Bis 1984 waren die gewählten Bürgermeister immer die Kandidaten des „Bürgerblock“, wenngleich diese bei der Kreistagswahl stets für die CSU erfolgreich kandidierten.

Mitte der 80er Jahre gründete sich ein Ortsverband der SPD. Dieser trat 1990 erstmals mit einem eigenen Wahlvorschlag zur Gemeinderatswahl an. Dies hatte zur Folge, dass auch der CSU-Ortsverband eine eigene Liste einreichte. Mit der WGS und dem Bürgerblock hatten wir nun vier Kandidatenlisten. Erstmals standen auf der Bürgerblockliste ausnahmslos parteilose Kandidaten. Von den 14 Sitzen erreichte der „Bürgerblock“ drei Sitze. Dies waren Martin Bauer, Rudolf Heinrich und Manfred Hofmann.

1996 wurden fünf Wahlvorschläge eingereicht. Zu den vier Listen von 1990 kam noch ein Vorschlag der „Ölbergclique“ hinzu. Diese erreichte einen Sitz, der Bürgerblock behielt seine drei Sitze mit Martin Bauer, Dieter Berninger und Rudolf Heinrich.

Den ersten und auch den zweiten Bürgermeister stellte von 1990 bis 1996 die CSU. In der Wahlperiode 1996 bis 2002 hat die CSU die absolute Mehrheit im Marktgemeinderat verloren. Zum zweiten Bürgermeister wurde daher 1996 Martin Bauer (BBM) gewählt.

Fortsetzung folgt im 2. Bürgerbrief April 2012



Steckbriefliches:

„Wer ist wer?“

Mitglieder der Vorstandschaft stellen sich vor

Steckbrief 1:

Rudolf Heinrich
69 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, 5 Enkelkinder,
geboren in Kürnach, seit 45 Jahren in Mönchberg.

Lehrer im Ruhestand
1972 – 2002 Mitglied des Marktgemeinderats,
1967 – 1988 aktives Mitglied im Musikverein, „Harmonie“,
davon 16 Jahre als 1.Vorsitzender,
Lektor und Kommunionhelfer in der Pfarrgemeinde, 
Mitglied der Kirchenverwaltung,
seit 2005 Mitarbeit bei den Apfelsammlern.

Im Umgang mit meinen Mitmenschen sind mir Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Hilfsbereitschaft und Offenheit sehr wichtig, Intoleranz, Großspurigkeit und Egoismus empfinde ich als unerträglich.



Steckbrief 1:

Renate Jestrich

47 Jahre, verheiratet, 2 Kinder,
angestellt bei der Fa. WIKA, Klingenberg

2003 – 2011  1. Vorsitzende des VfL Mönchberg,

seit 2008 Mitglied des Marktgemeinderats.
Für die Zukunft wünsche ich mir die Erhaltung unseres Spessartbads, unserer Schule, des Kindergartens und der Bezirksliga.

Meine Hobbys sind meine Familie und die Sonntage auf dem Sportplatz. Im Sommer walke ich gerne und genieße jede freie Minute in unserem tollen Spessartbad.



Politisches:

Warum nehmen die FREIEN WÄHLER nach dem Einzug in den Landtag nun auch noch an der Bundestagswahl 2013 teil?

Der Zeitgeist gibt uns vor, dass wir uns gezielt und geordnet aufstellen müssen, um neue Wege wie 2013 den Wiedereinzug in den Landtag und diesen vielleicht sogar mit Regierungsbeteiligung zu schaffen, sowie  bis 2013 den Einzug in den Bundestag vorzubereiten. Der Einzug in den Landtag hat den FREIEN WÄHLERN keinerlei Nachteile gebracht. Im Gegenteil, auf Kommunalebene konnten seit dem die Wahlergebnisse weiter verbessert werden. UND ganz entscheidend, vielleicht sind wir jetzt mit unseren prognostizierten 10% sogar das Zünglein an der Waage

für die nächste Regierungsbildung in Bayern. Würde uns die Regierungsbeteiligung gelingen, könnten wir endlich unsere Forderungen für die Kommunen in einen Koalitionsvertrag schreiben und dafür sorgen, dass diese auch umgesetzt werden. Von daher ist es völlig richtig, heute noch keine Koalitionsaussage zu treffen.

Wir werden weder Mehrheitsbeschaffer für die CSU, wie derzeit die FDP, noch für kostspielige Großprojekte in den Ballungsräumen, z.B. die 3. Startbahn am Münchener Flughafen, sein. Viel wichtiger wäre es, die Straßen im ländlichen Raum zu sanieren, damit uns die „Asphaltbrocken“ nicht mehr um die Ohren fliegen!

Angeblich hat der Transrapid auch unbedingt sein müssen, lieber Herr Stoiber. Ich stelle fest,  wir sind im Jahre 2011 angekommen und leben immer noch, auch ohne Transrapid!

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Ihr seht, man kann das eine tun - sprich die Landes- und Bundespolitik - OHNE das andere - sprich die Kommunalpolitik -   zu vernachlässigen.

Bei der Kommunalpolitik geht es nicht um parteipolitisches Geplänkel, und das sage ich als Bürgermeister. Es geht besser, sich zusammen um das Notwendige  wie z.B. die Wasserversorgung zu kümmern, oder  „Verrücktheiten“ zu unterstützen – siehe unser Baumhaushotel der Fa. Wipfelglück in Mönchberg, welches unsere Übernachtungszahlen schon im ersten Jahr um 8 % hochtrieb. Tendenz steigend, da weitere Baumhäuser folgen, darunter weltweit das erste barrierefreie überhaupt.

Aber gerade als Bürgermeister mache ich immer wieder die Erfahrung, wie weit und wie dominierend die Landes- und Bundespolitik in die Kommunen hineinreicht. Daher ist es wichtig, dort Ansprechpartner und vielleicht bald Entscheider sitzen zu haben. Fazit:  Wer sich bei den FREIEN WÄHLERN ausschließlich kommunal-politisch engagieren will, ist beim Bürgerblock in Mönchberg (Mitglied im Kreisverband der FREIEN WÄHLER) genau richtig aufgehoben. Wer sich ebenso um die Bezirks-, Landes-, Bundes- oder Europapolitik  kümmern möchte, sollte der Kreiswählergruppe www.freie-waehler-kreisgruppe-mil.de beitreten.

In letzter Zeit wurde ich häufig auf die Landtags- und Bundestagswahl 2013 angesprochen. Zur Erklärung: Ich werde im Jahre 2013 weder für den Landtag noch für den Bundestag kandidieren. Meine politischen Ziele sind die Wiederwahl 2014 zum Bürgermeister, Einzug 2014 in den Kreistag und, wenn es ganz toll läuft, 2013 in den Bezirkstag. Also alles kommunale Schienen, die miteinander vereinbar sind.


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Voraussichtliches:


Und das erwartet Sie im nächsten
„BürgerBriefMönchberg“, April 2012:
 


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§       Aktivitäten des Bürgerblock Mönchberg e.V.
§       „Wer ist wer?“ – Neue Steckbrief
§       Aktuelles von den Freien Wählern
§       Neuer Rätselspaß
§       Sonstiges


Notwendiges:

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