|
Mönchberg
ist ein Markt
im unterfränkischen
Landkreis
Miltenberg und Sitz der gleichnamigen
Verwaltungsgemeinschaft. Der staatlich anerkannte Luftkurort
liegt im bayerischen Spessart.
Die Hauptattraktion des Marktes
ist das 1992
umfangreich renovierte Spessartbad. Weitere touristische Anziehungspunkte bilden
ein idyllisch gelegener Musikpavillon, eine Kneipp-Wassertretanlage, öffentliche
Tennisplätze sowie ein reges Vereinsleben im Ort. Durch das touristisch geprägte
Ortsbild sind sowohl die äußere Erscheinung wie auch die örtliche Gastronomie
auf die heutigen Ansprüche des Fremdenverkehrs ausgelegt.
Mit dem Wasserschloss Mespelbrunn,
den romantischen Städten Miltenberg,
Amorbach,
Aschaffenburg
und Würzburg
sind viele sehenswerte Anziehungspunkte in der Nähe. Autobahnanschlüsse: Rohrbrunn (A
3 Frankfurt-Würzburg), Osterburken (A 81 Würzburg-Stuttgart), Darmstadt (A 5
Frankfurt-Mannheim).
Geschichte
Relativ zentral gelegen im Main-Viereck, war Mönchberg ursprünglich
(ca. 800 n. Chr.) eine Poststation auf dem Weg von Würzburg
über Wertheim
nach Aschaffenburg.
Der ursprüngliche Name war "Manno Gebur" und bedeutet das Gebäude
des Manno, der erste Besitzer diese Station. Im Mittelaltern erhielt Mönchberg
zeitweise sogar das Stadtrecht
- mit eigener Gerichtsbarkeit - vom Kaiser Karl IV verliehen und konnte somit
Handel betreiben. Die Original-Urkunde befindet sich im Hauptstaatsarchiv München,
Mainzer Urkunden Nr. 2346/5.
Durch die abgelegene Lage hat sich Mönchberg aber nicht
weiterentwickelt, sodass das Stadtrecht, das heute für Gemeinden
über 5.000 Einwohner vergeben wird, wieder abgegeben werden musste.
Marktrecht,
das Recht auf eine stattliche Befestigung und Gerichtsbarkeit wurden
hingegen vollausgeübt. Das Marktrecht begegnet Mönchberg heute in Form des
Bartholomäusmarktes, der am Sonntag vor dem Bartholomäustag (24.August)
stattfindet und jedes Jahr immer mehr bei der Geschäftswelt, vor allen Dingen
aber bei der Bevölkerung im nahem und weitem Umkreis beliebt ist
Heute ist immer noch die alte
Stadtmauer erhalten, die man z.B. am sog. "Musikpavillon" im
Rosengarten bewundern kann. Die ursprüngliche Form der Stadtmauer war die eines
Schildes.
|